Aktuelles aus der Virtuellen Fabrik oder von vfPartnern

 

Rückblick auf einen erfogreichen vfTalk

Internet of Things - vfTalk der Virtuellen Fabrik Globales Networking mit regionalen Geräten, 4. April 2019, FHNW-Campus Muttenz Der erste vfTalk 2019 stand unter dem spannenden Thema: «Internet of Things, Globales Networking mit regionalen Geräten» und bot den gegen 160 Fachbesuchern ein starkes Programm.

Weitere Bilder unter www.vftalk.ch

Video-Trailer mit Impressionen und Aussagen von Besuchern und vfPartnern

Zum Anregen neuer Ideen, Netzwerken unter den Besuchern und Fachpartnern, sowie zum Setzen neuer Impulse oder Lösungsansätze, lädt das Netzwerk für Mechatronik, die «Virtuelle Fabrik» anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums gleich zwei Mal vfTalk. Der erste vfTalk 2019 fand an 4. April im neugebauten Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz BL statt und hatte das «Internet of Things», kurz IOT als Dachthema, um welches sich auch die fünf Vorträge der externen Referenten drehten.

 

Netzwerken und lernen

Marcel J. Strebel, Präsident des Netzwerkes «Virtuelle Fabrik» sowie Inhaber und Geschäftsführer der ANTA SWISS AG, betonte den gemeinsamen Wissensaustausch als grösste Chance dieser Anlässe. Durch die enge Zusammenarbeit der 25 Netzwerk-Mitglieder mit Fachhochschulen und anderen Fachpartnern, können Aufträge in der Schweiz umgesetzt werden, die ansonsten leider viel zu oft ins Ausland abgegeben werden müssten. Das Netzwerk wurde 1997 als Projekt gestartet und konnte 1999 als Verein in die Selbständigkeit überführt werden.

Eine bewusst klein gehaltene Tischmesse ermöglicht den Besuchern den Einblick in das Schaffen und die Kompetenzen der Partner der Virtuellen Fabrik. Vor, zwischen und nach den Vorträgen konnte so ein aussergewöhnlich engagiertes Netzwerken beobachtet werden.

Den Menschen nicht vergessen
Sira Abstreiter vom Telekommunikationsanbieter Sunrise, erzählte aus der Geschichte und der Entwicklung der Telekommunikation. Vom Internet der Dinge spricht man seit dem Zeitpunkt, als mehr Dinge als Menschen online verbunden waren. Abstreiter gab zu bedenken, dass trotz aller Entwicklungen und Neuerungen immer noch der Mensch als zentrales Element im Netzwerk gesehen werden sollte.

Möglichkeiten eines Zwillings
Alleine bis 2020 werden noch rund 250 Milliarden Franken Umsatzpotenzial im Bereich IOT gesehen. Kein Wunder also, dass sich alle Unternehmen irgendwie damit beschäftigen. Mario Fürst, Leiter Digitalisierung bei der Siemens Schweiz AG zeigte die Möglichkeiten eines digitalen Zwillings auf. Auf der Basis bestehender Produkt-, System- und Prozessdaten können einzelne Maschinen, ganze Produktionssystem und Abläufe digital optimiert, angepasst und weiterentwickelt werden. Dadurch werden Änderungen ohne Eingriffe in laufende Prozesse genauestens simuliert und anschliessend funktionsfertig eingesetzt. Aber auch hier besteht die Gefahr den Markt und das Netzwerk zu vergessen, gibt Fürst zu bedenken. Denn, egal wie cool ein Produkt ist, es benötigt immer einen Kunden, der es kaufen will.

Sicherheit nicht vergessen
Zum Schluss gehört immer ein Blick auf die Sicherheit. Bei allen Referaten wurde die steigende Wichtigkeit der Daten ersichtlich, welche in naher Zukunft unbezahlbar werden dürften. Diese Wichtigkeit macht jedoch auch angreifbar und verletzbar. Rolf Hofstetter von der HTW Chur, antwortete auf eine Zuschauerfrage, dass unsere Netze keinen Schutz vor Terror-Attacken hätten und er deshalb zum Prinzip der Teilautomation rät. So könnten z.B. intelligente Häuser auch nach Angriff noch einigermassen funktionieren.


 


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