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Wer das Ziel kennt, kann entscheiden.
Wer entscheidet, findet Ruhe.
Wer Ruhe findet, ist sicher.
Wer sicher ist, kann überlegen.
Wer überlegt, kann verbessern.

(Konfuzius, 551 v.Chr – 479 v,Chr.)

               Aktuelle Herausforderungen


  • EURO-Schwäche / Franken-Stärke:

    - Währungsverluste wegen Lagerbestand und fixiertem Wechselkurs
    - Maschinenbestand (Lager) entwertet

  • Das Verhalten der Kunden:

    - Standardbriefe mit Rabattforderungen (Panikreaktion der Kunden)
    - Projekte werden zurückgestellt / verzögert
    - Kunden stehen auf der Bremse, warten ab

  • Wirkung im Unternehmen:

    - Erwartete Umsatzrückgänge / Reduktion der bereits geringen Margen
    - Erheblicher Mehraufwand für Nachkalkulationen
    - Verunsicherung bei den Mitarbeitenden

Gemeinsam der Situation entgegnen und Lösungen schaffen!

Die Partner der Virtuellen Fabrik sind wie die meisten ihrer Kunden und Lieferanten natürlich auch vom "Starken Franken", resp. "Schwachen Euro" betroffen. Die Kunden fordern Euro- und Solidaritätsrabatte, die mit den ohnehin bereits knappen Margen beim besten Willen nicht zu realisieren sind.

Sich nun aber dem weitverbreiteten "Jammern" anzuschliessen wäre nicht wirklich Nutzbringend und würde auch nicht dem Geist der vfPartner entsprechen. Stattdessen haben sich die Unternehmer über 2 Tage zusammengesetzt, Ihre Sorgen und Nöte offen dargelegt und dann aber gemeinsam Strategien und Lösungsansätze zur Bewältigung der vereinzelt wirklich schwierigen Situation und zur Wandlung der Herausforderung in Chancen erarbeitet .

Wir wären nicht die Virtuelle Fabrik, wenn wir nicht auch hier Lösungsansätze hätten.

Die nahezu ideale Ausgangslage für die ehrliche, kritische aber auch konstruktive Diskussion ist praktisch nur in einem Netzwerk wie der vf gegeben. Partner die in vielen gemeinsamen Projekten und Aufträgen ein gegenseitiges Vertrauen und eine entsprechende Wertschätzung aufgebaut haben erzählen einander offen, wo der Schuh wirklich drückt, welche Massnahmen bei Ihnen bereits welche Effekte hatten und wie z.B. Ihre Kunden darauf reagiert haben.

Wichtig: Wir wollen hier nicht eine schwerwiegende Situation herunterspielen und auch nicht ein Allgemeinrezept für alle Lebenslagen anpreisen. Vielmehr möchten wir die für uns stimmigen Erkenntnisse mit Ihnen teilen.

Nachfolgend präsentieren wir Ihnen gerne unsere Erkenntnisse als "10 Tipps" – Gedanken und Leitlinien, die vielleicht auch Ihrem Unternehmen bei der Beurteilung der Situation und Ihnen beim finden alternativer Lösungen helfen.

Viel Spass beim Lesen und viel Erfolg in Ihrem Business
Ihr vf-Team

Die Presse zum Thema (2015)
  • Industrie 4.0 wird eine Revolution im Bereich der Fertigung auslösen und die Produktion nach Europa zurück holen:
    Michael Ford, Senior Marketing Development Manager bei Mentor Graphics glaubt, dass die Industrie 4.0 eine Revolution im Bereich der Fertigung auslösen wird. Der Produktivitätsgewinn durch die Digitalisierung und Vernetzung der Fertigung dürfte den Vorteil Chinas aufgrund der niedrigen Lohnkosten im Reich der Mitte mehr als aufwiegen. Man mag diese Prognose gewagt finden, seine Recherchen und Analysen haben auf jeden Fall Aufmerksamkeit verdient.
    (Quelle: SMM - Schweizer Maschinenmarkt; Benza Banjac - 12/2015)
     
  • 4 triftige Gründe, die gegen dier Poduktionsverlagerungen ins Ausland sprechen:
    «Schweiz - üsi Heimat u üsi Zuekunft» - Der starke Schweizer Franken lässt Unternehmen mit dem Gedanken spielen, mit ihrer eigenen Produk­tion oder lnlandbeschaffung den Werkplatz Schweiz zu verlassen. Da­mit wollen Unternehmen den durch Währungskurs bedingten erlittenen Margenverlust mit tiefen Beschaf­fungskosten reduzieren oder sogar vollständig eliminieren.
    Vier triftige Gründe, die ge­gen dieses Vorgehen sprechen:
    (Quelle:Technische Rundschau; Yves Schindler - 08/2015)
     
  • Unerwartetes Aufatmen beim Frankenkurs
    Überwiegt die Farbe Rot an den Weltbörsen, setzt jeweils die Flucht in den Franken ein. Diesmal ist es anders.
    Der Franken schwächt sich ab. Die Gründe.
    (Quelle: Berner Zeitung; Tom Müller - 28.7.2015)

  • Schweizer Notenbank hält an Negativzinsen fest
    Führende Schweizer Ökonomen sind sich einig: Die Nationalbank müsse an Negativzinsen festhalten, wolle sie den Franken weiter abschwächen. Freuen dürfte das vor allem die Industrie des Alpenlands.
    (Quelle: Reuters; nzz-online - 11.06.2015)

  • Nationalbank zufrieden mit Negativzinsen
    Die Schweizerische Nationalbank plant gegenwärtig keine Ausweitung der Negativzinsen. «Wir sind für den Moment zufrieden mit deren Wirkung», erklärte SNB-Vizepräsident Fritz Zurbrügg.
    (Quelle: nzz-online - 18.5.2015)


  • Fokus ist wichtiger als Währungen
    ... als Folge der noch grösseren Frankenstärke sollen Firmen sich zuerst vor Augen führen, was nicht zu tun ist: hektisch werden, übereilte Rabatte gewähren und viel ändern statt das Wesentliche.
    (Quelle: nzp empowerment blog - 8.5.2015)


  • Durch eine massive Senkung der Gesamtkosten erfolgreich am Markt
    Das Thema „starker Franken – schwacher Euro“ setzt viele Unternehmen massiv unter Druck. Umso mehr steht die Senkung der Herstellkosten im Fokus. (Quelle: Businesslink - Claude Nowak, Nowak Engineering GmbH - 20.4.2015)

  • Starker Dollar verleiht Flügel
    Alle reden von Frankenschock und schwachem Euro. Doch wo es Verlierer hat, gibt es auch Gewinner der Wechselkursturbulenzen.
    (Quelle: FuW.ch, nzp empowerment blog - 6.3.2015)


  • Diese vier Firmen trotzen dem starken Franken
    Jammern tut nicht gut: Nach diesem Motto schlagen sich beispielhafte Unternehmen durch Zeiten turbulenter Währungsmärkte.
    (Quelle: BZ Berner Zeitung, Franziska Kohler. - 17.03.2015)

  • CH & EU, erklärt von "Burri" am Cassis de Dijon"
    ...natürlich nicht ganz ernst gemeint
    (Quelle: SRF, Giacobo / Müller, 10.5.2015)
10 Tipps zum Umgang mit dem "Starken Franken"

Analysieren Sie den Druck vom Markt. Bei welchen Produkten/Dienstleistungen besteht am meisten Druck vom Wettbewerb aus der EU? Womit zeichnen sich die eigenen Produkte gegenüber dem Wettbewerb aus? Diese Vorteile deutlicher nach aussen dokumentieren.

Wo kann Ihr Unternehmen schlanker werden?

Bei welchen Produkten gibt es eine Möglichkeit, günstiger zu produzieren? - durch:

  • evtl. Reduktion der Qualität (anpassen an Wettbewerb)
  • durch effizientere Produktion/Maschinentechnik
  • Interne Umorganisation um Stückkosten zu senken
  • Teilauslagerung der Produktion einzelner Komponenten an externe Firmen – evtl. im Euro-Raum
  • Den Mut haben, sich von Produkten, die nicht wettbewerbsfähig sind, zu lösen und dafür die Energie in Neuprojekte investieren.
Me too-Produkte haben einen schweren Stand. Rüsten Sie sich jetzt, wo viele Unternehmen durch den Euro-Schock paralysiert sind. In Neuprojekten können Sie alles Gute sämtlicher Mitbewerber aufnehmen und darüber hinaus einen "unique selling point" USP schaffen, der Sie der Preisdiskussion entzieht.
Erfolgreiche Firmen machen es uns vor. Ihre Produkte zeichnen sich oft nicht durch herausragende Funktion, sondern durch überragenden Status aus. Erarbeiten Sie sich gegenüber Ihren Kunden diesen Status indem Sie Leistungen bieten, die über seine Erwartung hinausgehen.

Kommunizieren Sie klar!

  • Produkte aus dem $-Raum: Wechselkurs innerhalb des letzten Jahres relativ stabil, daher hier kein Währungsrabatt möglich.
  • Produkte aus dem €-Raum: 100% Weitergabe an den Kunden, aber ohne den eigenen Deckungsbeitrag zu reduzieren. Die Wertschöpfung innerhalb der Schweiz gegenüber dem Gesamtprodukt klarstellen.
    Evtl. Produktgruppen mit unterschiedlicher Wertschöpfung darlegen, die jeweils einen anderen Währungsrabatt erhalten.
  • Währungsrabatt gezielt auf fixen Wechselkurs mit einer tolerierbaren Bandbreite definieren.
  • Lagerware, die zum teuren Wechselkurs erworben wurde nicht mit Währungsrabatt abgeben. Klares Zieldatum der Wirksamkeit des Währungsrabattes kommunizieren. 

Die meisten Kunden haben dafür Verständnis.

Wir sitzen alle im selben Boot. Werden Sie sich bewusst, dass nicht Sie oder Ihre Firma, sondern der starke Franken das wahre Problem ist. In einem offenen Dialog mit dem Kunden Handlungsoptionen und Lösungen suchen, die für beide Seiten weit mehr Vorteile bringen, als nur die reine Preisreduktion. Dies kann zum Beispiel durch ein Hinterfragen der bisher angewandten Prozesse, aber auch der Produktdefinitionen sein. Den Fokus auf wirtschaftliche Herstellbarkeit der Produkte legen, Prozessketten hinterfragen.
Stellen Sie sich vor, wir geben die Warenproduktion auf und lassen Güter im günstigeren Ausland produzieren. Was bleibt dann noch? Ein Dienstleisterland ist auf Dauer nicht überlebensfähig. Sorgen Sie dafür, dass in der Heimat auch in Zukunft Wertschöpfung erzielt wird. Sichern Sie dies durch Vernetzung Ihrer Leistung mit benachbarten Firmen, welche sich derselben Herausforderung stellen.
Klassische Analyse des eigenen Produktportfolios, die man sowieso regelmässig vornehmen sollte, aus diesem Anlass neu überprüfen:
  • Welches ist die Cash Cow? - Pareto Prinzip anwenden hinsichtlich Umsatz und Deckungsbeitrag.
  • Welche Produkte sind bei dauerhaft niedrigem Wechselkurs noch zu halten?
  • Dem Kunden Alternativprodukte mit geringerer Qualität oder eingeschränkter Anforderungsperformance anbieten.
  • Wo sind zukünftige Chancen zu sehen (emotionalisierte Produkte, unique selling points)? - Wo liegen die eigenen Stärken im Vergleich zum Mitbewerber?
  • Welche Richtung schlägt die Technik in den nächsten 2 bis 5 Jahren ein?
    (z.B. 3D-Drucker, Nonotechnologie für Oberflächen ect.) Warum also nicht einen externen Coach/Berater ins Boot holen, der die Zeit hat, neuen Technologien und Produktideen nachzugehen?
  • Die eigene Innovationskraft puschen und nach Aussen darstellen.
  • Neue Vertriebswege gehen: WEB-shop, Werbung, Kundenportfolio.
  • Strategische Kunden: Konzentration der eigene Ressourcen: "wenn man den Bär jagt soll man keine Hasen schiessen"

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Trotz digitalen Planungstools haben wir keinen sehr geplanten Eindruck von Entwicklung und Beschaffung. Umso kürzer sind die Fristen, die von den Kunden erwartet werden. Hier haben schlanke, agile Firmen (wie wir) ihre Chance.

Der frühe Vogel fängt den Wurm:

  • Angebote schneller erstellen wie der Mitbewerber
  • Liefertermin minimieren
  • Lieferkonditionen überprüfen (Lieferung frei Haus?)

Beispiel von Ackutech AG: Lieferant aus Deutschland braucht 4 Wochen für Angebot und 8 Wochen Liefertermin, für gleiches Produkt aus der Schweiz Angebot 1 Woche, Liefertermin 3 Wochen. Preis +10%. Schweizer Lieferant hat den Auftrag

Schweizer Kunden haben einen deutlichen Fokus auf schnelle Lieferung und Planungssicherhei!

Die aktuelle Währungssituation wird zwangsläufig zu einer Marktbereinigung führen. Dies ist ein schmerzhafter Prozess, der allerdings auch Chancen bietet. In der aktuellen Situation prüfen wohl alle Unternehmen ihre Lieferantenketten. Durch entsprechendes agieren sorgen Sie dafür, dass die Sucher auf Sie stossen, was Ihr Kundenportfolio vergrössert. Verfolgen Sie mit Mut und Weitblick eine Vorwärtsstrategie. So haben Sie die Chance, dass Sie zu den Gewinnern gehören werden.

Bauen Sie eine Vertrauenskultur auf, bevor Sie von Zahlen sprechen. Vertrauen gewinnen hat Priorität. Meist ist der Wertschöpfungsanteil so gering, dass dieser ruhig kommuniziert werden darf. Der Kunde geht gewöhnlich davon aus, dass dieser viel höher ist, was ihm die Skrupel nimmt, den Preis zu drücken. Ist er darüber im Bild, stärkt das Ihre Position. Ihr Kunde will sie ja nicht verlieren, indem er Sie ruiniert.

Wie viel man von seiner Preisgestaltung offen legen möchte, muss der Einzelne entscheiden. Bleiben Sie aber in den Fakten hart. In kritischen Lagen darf der Deckungsbeitrag nicht reduziert werden. Viele Produkte aus dem Euro-Raum werden einer Teuerung unterliegen, wenn die Rohprodukte auf $-Basis erworben wurden. Auch dies muss Ihr Kunde wissen.

Fakten:
- Auf 12 Monate bezogen sank der US$ gegenüber dem € von 1.38 auf 1.08, das sind 22%
- Auf 12 Monate bezogen sank der € gegenüber dem CHF von 1.22 auf 1.05, das sind 14%
- Auf 12 Monate bezogen sank der $ gegenüber dem CHF von 1.13 auf 1.00, das sind 11%

 

Aktuelle Informationen zum Thema
  • MEM-Industrie steht vor dem Turnaround:
    Steigende Kapazitätsauslastung und Exporte.
    Nach einem wirtschaftlich schwarzen Jahr 2015 deutet ein leichter Anstieg des Auftragseinganges im ersten Quartal 2016 (+0,9 Prozent) darauf hin, dass die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) die Talsohle durchschritten hat. .
    (Quelle: SMM 16.06.16 | Redakteur: Sergio Caré)
     
  • Stadler spürt harten Franken Minus 100 Mio. Umsatz:
    Nach dem rekordhohen Auftragseingang im Jahr 2014 hat Stadler im Jahr 2015 die Folgen der Aufhebung der Franken-Euro-Bindung zu spüren bekommen. Tieferer Auftragseingang als in den Vorjahren. Produktion dennoch gut ausgelastet, mit Ausnahme in Minsk. Ausserdem: Ab 2017 neuer CFO - Widmer löst Geel ab.
    (Quelle: Stadler Rail Pressekonferenz, 13.06.16 | Redakteur: Sergio Caré)
     
  • Die Schweizer Wirtschaft trotzt dem Frankenschock:
    Die Schweiz ist in der Rangliste der wettbewerbsfähigsten Länder auf den zweiten Platz vorgerückt. Abgestiegen ist dafür die USA. Doch die Erhebung von IMD birgt einigen Zündstoff.
    (Quelle: Handelszeitung, sda/gku - 30/0516)

Vertausche „Motivation durch Angst“ mit „Motivation durch Verlangen“

 

Eine afrikanische Weisheit:

Jeden Morgen bei Sonnenaufgang steht eine Antilope auf und weiss,
dass sie nur überlebt, wenn sie schneller ist, als der schnellste Löwe.
--
Jeden Morgen bei Sonnenaufgang steht ein Löwe auf und weiss,
dass er nur überlebt, wen er schneller ist, als die langsamste Antilope.
--
Was lernen wir daraus?
Jeden Morgen bei Sonnenaufgang beginnt der Wettlauf.

Wirtschaftliche Vorteile durch die Zusammenarbeit mit der Virtuellen Fabrik

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